Benjamin Fink

So viel neues!

Wie im letzten Post erwähnt gibt es Neuigkeiten zu jeden dieser Themen! Ehrenamtliche Arbeit, Mentor-Club, Autosuche, usw. Es waren drei sehr ereignisreiche Wochen seit dem!

Als erstes habe ich meine Social Security Number beantragt und bekommen, dann noch ein amerikanisches Bankkonto eröffnet und kann somit offiziell hier arbeiten. Natürlich habe ich mich auch schon auf die Autosuche begeben und ein paar schöne Wagen gefunden. Dazu aber gleich noch mehr.

Auf dem Campus von CSI (College of Southern Idaho) gibt es das „Herrett Center“, ein Museum für Anthropologie, Naturgeschichte, Astronomie und Kunst. Dort bin ich hingegangen, habe mich vorgestellt und nach ein bisschen sprechen mit den Mitarbeitern, arbeite ich nun ehrenamtlich in der Werkstatt des Museums. 
Was mache ich da? Es gibt ein Jagdwerkzeug namens „Atlatl“ (gespr. ätl ätl oder ät lätl) welches älter als der Bogen ist. Vereinfacht bezeichnet ist es eine Armverlängerung mit dem Speere geworfen werden. Es wirkt beim ansehen nicht super effektiv, hat aber viel mehr Kraft als ein normaler Pfeil & Bogen. An meinem ersten Tag durfte ich dieses Werkzeug auch ausprobieren und es macht echt spaß! Natürlich habe ich damit keine Tiere erlegt, sondern nur Speere ins Gras geworfen : ) Unten seht ihr Bilder vom Werkzeug und vom Wurf.

Und das ist, was ich im Herrett Center mache. Jede Woche gehe ich 1-2 mal in die Werkstatt und stelle Atlatl und Speere her. Sie werden zur Veranschaulichung, Benutzung für Kinder und Ausstellung gebraucht. Es gibt so viele verschieden Varianten und Arten von Atlatl, dort kann ich meine Kreativität ausleben! Ich werde natürlich auch Bilder davon hochladen. Schaut mal in der Galerie vorbei, dort lade ich, unabhängig von erzähltem, noch mehr Bilder und Videos hoch.

Zusätzlich zum Herrett Center bin ich auch noch Teil des „Office of Student Affairs“ von CSI. „Eagle Leads“ heißt der Club in dem ich bin. Eine Zusammenfassung der Arbeit die ich dort mache: Ich bin ein „Mentor“ (Tutor), mir sind zwei „Mentees“ (Studenten) zugewiesen, welchen ich sowohl im sozialem, als auch im schulischen Bereich helfe. Ich nehme sie mit auf Events, bewege sie dazu aus ihrer Komfort-Zone zu kommen, Freunde zu finden und ganz wichtig, Spaß zu haben! Es gibt wöchentliche Eagle Leads Meetings, monatliche „Leadership Developments“ und sehr viele Events an denen ich auch mal hinter der Theke stehe und aushelfe. 

Nebenbei laufen meine Kurse im College natürlich normal weiter. Ich bin immer noch sehr zufrieden mit meiner Wahl! Critical Thinking & Argumentation und mein Schreinerkurs gehen gut voran. Der Nachttisch nimmt form an, Bilder gibt es nachdem der Tisch fertig ist ; )
Im Psychology of Death & Dying Kurs fühle ich mich auch richtig. Es ist physisch erschöpfend und sehr gefühlsvoll, wenn über bereits verlorene Personen, oder über das mögliche verlieren eines Familienmitglieds oder einer anderen nahen Person geredet wird. Es geht um die Trauerphasen nach dem Tod einer Person im eigenen Leben, um den Glauben rund ums Leben nach dem Tod, um die Vorbereitung auf den Tod und vieles mehr. Wie gesagt: Gefühlsvoll, aber sehr interessant! 

Jetzt zu etwas worauf ich mich sehr gefreut hatte, aber auch ein wenig Angst davor hatte. Der Autokauf! Ich habe mich auf dem Facebook Marketplace und bei jeglichen Car Dealerships umgeschaut. Hier in Twin Falls war die Auswahl nur begrenzt, weswegen ich mich dazu entschieden habe mit Noah, einem Freund aus den Dorms, und den vier Russinnen nach Boise zu fahren. Die Stadt liegt ca. 2h entfernt von Twin Falls, ist aber viel größer. Noahs Familie wohnt in Boise und an manchen Wochenenden besucht er sie. Er hat uns angeboten, bei ihm zu Übernachten und dann mit mir gemeinsam nach einem Auto zu schauen. So haben wir es auch gemacht und hatten beim ersten Car Dealership, bei welchem ich eigentlich für ein anderes Auto da war, glück. Darf ich euch Vorstellen:

Sisi. Ein 2005 Ford Crown Victoria LX. 

Sisi und Ben 🙂

Mit insgesamt 6 Leder Sitzen, 3 vorne, 3 hinten, und einem riesen Kofferraum ist Sisi ein sehr komfortables und einfach tolles Auto! Ja du hast richtig gelesen, 3 Sitze vorne! Der Schaltknüppel ist am Lenkrad rechts, wo in modernen Autos der Scheibenwischer ist. Manche von euch kennen das vielleicht schon, ich kannte es nur aus Filmen. Der Scheibenwischerschalter ist in meinem Fall ein Drehschalter am Blinker, auf der linken Seite. Wie du möglicherweise rauslesen kannst, bin ich mehr als zufrieden mit diesem Auto : )

Meinen amerikanischen Führerschein, zusammen mit meinen Nummernschildern, habe ich auch schon beantragt und es ist auf dem Weg. Bis dahin klebt ein Zettel mit meinem Nummernschild in der Heckscheibe, mehr braucht es nicht.

 

Jetzt zu einem, für wahrscheinlich die meisten, überraschendem Bild

Neuer Haarschnitt und Ohrringe

Vor ca. 2 Wochen saß ich mit den Russinnen beim Lunch und wir haben über Haarstyles geredet. Saida meinte als Witz, dass es doch schick wäre, wenn ich Herzen in den Haaren hätte. Dazu müssten aber meine Haare kürzer sein. Nach ein bisschen mehr reden und ein paar Tagen, haben wir Haarfarbe gekauft und meine Haare abrasiert, Hellblond gefärbt und Herzen reingemalt. 
Und wo wir schon einmal dabei waren, kam auch noch die Idee mit Ohrringen. Also habe ich mir ein Ohrpierce-Kit bestellt und dann waren auch schon meine Ohrläppchen durchlöchert.

Es ist immer noch ein wenig ungewohnt, mit kurzen Haaren und Dingern in meinen Ohren. Aber ich bin sehr zufrieden!

Wie der Titel von dem Blog Post sagt, gab es in den letzten Wochen viel neues und wie auch schon in den letzten Posts erwähnt bin ich hier in Twinfalls sehr zufrieden. Es gibt hier jede Menge zu tun! Langweilig wird mir auf jeden Fall nicht.

Falls ihr noch mehr Bilder sehen wollt, klickt einfach auf Galerie. Also dann!

Bis denne Antenne : 

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Die ersten zwei Wochen

Die ersten zwei Wochen hier in Twinfalls….
Es hat sich mindestens doppelt so lang angefühlt und es kommt mir so vor als würde ich die Leute hier schon ewig kennen. Nachdem am Wochenende vom 19.08 alle anderen Studenten angekommen sind wurde es hier sehr lebendig. An dem Freitag sind auch vier russische Austauschstudentinnen angekommen und am Samstag eine Französin. Sie sind alle hier am College of Southern Idaho (CSI) für zwei Semester und leben wie ich auch im Dorm. Am Samstag habe ich alle fünf kennengelernt ich habe mich vor allem viel mit den vier Russen unterhalten. Sie kommen alle aus verschiedenen Regionen Russlands und eine auch Usbekistan. Wohnhaft sind, beziehungsweise waren, alle aber in Russland, in und um Moskau und St. Petersburg.  

Darf ich euch vorstellen: Darina, Saida, iuliia und Sofia. Mit den vier habe ich die meiste Zeit seit Samstag verbracht. Wir lachen viel miteinander und sind zusammen zu verschiedensten Läden wie Thrift Stores, Target, Dollar Tree und noch anderen gegangen. Inzwischen haben sie mir auch ein russisches Kartenspiel namens „Durak“ (дурак) beigebracht. Durak ist russisch und heißt soviel wie „Narr“ oder auf englisch „fool“. Natürlich haben auch Amerikaner mitgespielt und uns amerikanische Spiele beigebracht, wie zum Beispiel „Richman poorman“ was ähnlich zu dem deutschen Kartenspiel „Arschloch“ ist. 

Zusammen waren wir auch im Magic Valley unterwegs und sind ein bisschen den Fluss auf einem kleinen Trampelpfad entlang gelaufen. Von unten ist das ganze wunderschön! Dabei waren noch Ben (lm) und Noah (rm) die ihr auf dem zweiten Bild neben mir seht. Ja, noch ein Ben! 

 

Die Russinnen: Darina (l), Saida (m), iuliia (rv), Sofia (rh)
Deutsch, Russisch und Amerikanisch, interkulturell!

Ich wurde auch schon von PPPlern besucht. Steffi und Eva vom Snow College in Utah haben einen kleinen Roadtrip zu mir gemacht. Steffi konnte sich schon früh ein Auto kaufen und da beide am gleichen College platziert sind, sind sie zu mir gefahren und wir sind zusammen im Magic Valley Kayaken gegangen. Das Wasser war recht kühl, aber bei der hitze ist das auch gar nicht so schlecht! Baden waren wir aber nicht. Wir sind unter der Brücke durchgepaddelt und recht weit gekommen. 

In dieser Woche hat auch das College begonnen. Das heißt die Kurse gehen los! Für jeden PPPler ist die Kursanzahl und -verteilung ganz anders. Ich zum Beispiel habe nur am Dienstag und Donnerstag 3 Kurse. Andere haben alle 5 Tage noch mehr Kurse oder nur 4 Tage. Das hängt ganz von den Credit-Hours ab die ein Kurs „kostet“.
Meine Kurse sind:

Critical Thinking & Argumentation – Wie der Name schon sagt geht es um richtiges Argumentieren und kritisches Denken. Der Professor ist sehr cool!

Psychology of Death and Dying – Bei dem Fach ist der Name auch recht selbsterklärend. Es geht um die Psychologie um den Tot. Also Trauerzustände, wie man mit dem Tot umgeht und ähnliches. Normalerweise nehmen Krankenpfleger:innen oder andere Berufe die mit dem Tot in Berührung kommen diesen Kurs. Ich habe ihn gewählt, weil mich Darina sehr gut davon überzeugt hat und ich das Thema auch sehr interessant finde! 

Woodworking – Dieser Kurs zählt theoretisch als zwei Kurse und nimmt deshalb auch am meisten Zeit. Er geht von 17:00 – 20:50 Uhr. In der ersten hälfte darf ich mir ein eigenes Projekt ausdenken und bauen. Ich habe mich für einen Nachttisch, den ich einem Freund aus dem Dorm schenken werde, entschieden : ) 

Wie man merkt ist viel los! Im nächsten Post werde ich über meine Ehrenamtliche Arbeit und einem Mentor-Club dem ich beitrete erzählen. Demnächst kommt noch die Autosuche, amerikanischer Führerschein, Bankkonto und Social Security Number dazu. 

Ich fühle mich hier sehr wohl und kann das weitere Leben und die nächsten 10 Monate kaum erwarten. 

See ya!

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Auf nach Twinfalls!

Nach dem Seminar in Washington D.C. ging es nun in unsere jeweiligen Städte zu unseren Gastfamilien, bzw., wie in meinem Fall, zu unseren Dorms. Am Freitag den 12. August mussten die meisten schon um 5 Uhr morgens mit dem Bus zum Flughafen fahren. Ein paar andere und ich hatten unsere Flüge erst am späten Nachmittag oder sogar Abends, deshalb konnten wir ausschlafen, mussten dafür aber mit dem Taxi oder Uber selber zum Flughafen kommen. Nachdem wir noch ein letztes mal in D.C. Bagels zum Frühstück hatten, sind wir also zum Flughafen gefahren und haben uns dort noch ein bisschen die Zeit vertrieben.

Ich hatte zwei Flüge:
Der Erste ging 4,5 Stunden nach Salt Lake City in Utah, von da aus dann nur noch eine Stunde direkt nach Twin Falls. 

Kurz vor dem Abflug nach Salt Lake City in Washington kam Seth, ein Amerikaner, zu unserer kleinen Gruppe die noch am Flughafen die Zeit vertrieben hat und hat uns auf deutsch angesprochen. Wir haben uns kurz unterhalten und er hat mir erzählt, dass er das gleiche Programm was wir hier machen, das PPP, auch gemacht hat. Er war damals 15 Jahre alt und hat natürlich die amerikanische Version davon gemacht, in dem Fall das CBYX, also „Congress-Bundestags-Youth-Exchange. Er war damals in Wuppertal und später noch zwei weitere Jahre in Deutschland! Seth kommt aus Utah und war somit auf dem gleichen Flug wie ich nach Salt Lake City, leider saß er aber nicht neben mir. Ich werde mich definitiv noch mal mit ihm treffen! Er ist super nett und spricht fließend Deutsch! 

 

Nach den beiden Flügen hat mich Brandon, mein Dorm Supervisor, abgeholt und mich mit ein wenig Essen und Bettzeug versorgt. Ich habe auch meinen Zimmernachbar Jesus (gesprochen Hesus) kennengelernt. Beide sind sehr nett und ich habe dir erste Nacht in meinem neuen zu Hause gut überstanden : )

In den nächsten Tagen hat mich Jesus zu Walmart gefahren und ich habe mir das nötigste gekauft: Waschmittel, Handtücher, Kleiderbügel, Schulzeug, usw. Inzwischen ist das Zimmer schön aufgeräumt und sortiert. Ich bin auch selber noch einmal durch die Stadt gelaufen. 4 Stunden war ich unterwegs und bin nur zu einem iHop, Target und Walmart gegangen. Man merkt wie sehr hier alles auf Autos ausgelegt ist!
An diesem Wochenende kommen alle anderen Studenten in das Dorm. Bisher sind nur die RA’s (Resident Advisors), wozu Jesus auch gehört, und ein paar Studenten da. Ich konnte mich aber schon mit allen 10 RA’s anfreunden und mich gut einleben. 

Nächste Woche beginnt die College Zeit offiziell und meine Kurse gehen los! Es gibt hier eine sehr schöne Schreiner Werkstatt und der Lehrer für die Schreiner ist auch super cool drauf. Er heißt auch Ben, aber nicht Benjamin sondern Benedict. 

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Abreise, Ankunft und Washington D.C.

Nachdem ich am Abend vorher meine Familie bei einem letzten Familienabendessen verabschiedet habe, bin ich am Montag den 8. August nach Frankfurt aufgebrochen. Passend zum letzten Abend gab es ein riesen Feuerwerk, es war zwar für das ende vom Volksfests, aber für uns zum Abschied natürlich perfekt und wunderschön! Davor gab es auch noch ein schönes gemeinsames PPP Abendessen. Am Dienstag den 9. August sind wir, dann morgens früh zum Frankfurter Flughafen gegangen und dort habe ich das erste mal alle 75 PPPler:innen gesehen. Dazu hatten dort auch noch einige ihre Familienmitglieder da um sie zu verabschieden. Es war viel los!

Dann hat sich alles sehr schnell angefühlt:
Einchecken, Security, Boarding, 8 Stunden Flug und schon waren wir um 17 Uhr Ortszeit in Washington D.C. in unserem Hotel! Glauben kann ich es bis jetzt noch nicht, dass das eine Jahr in den USA los geht.
Aber erst gab es zwei Seminartage im State Department, bei denen wir noch sehr viele detaillierte Informationen über Termine, Dokumente, Autokauf, usw. bekommen und besprochen haben.

Während den zwei Tagen Seminar mussten wir uns Morgens und Abends selber um Essen kümmern und sind somit schon ein bisschen in der Stadt rumgekommen. Natürlich sind wir auch zum White House, Washington Monument, US Capitol und zum Lincoln Memorial gegangen. Es ist schon was anderes das ganze mal in echt zu sehen, nicht nur in Filmen oder auf Bildern online. 

Feuerwerk in Frankfurt

Beim zweiten mal vor dem weißen Haus haben Nils, Jan und ich auch William getroffen! Er hat auf einer Musik Box laut Cha Cha laufen lassen und dazu getanzt. Er hat auch Nils und Jan motiviert mit zu tanzen und mit uns sogar danach ein Foto gemacht! 

Bild mit William nach dem Tanzen
Schickes Posing vorm White House
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Letzte Reisen

Das Vorbereitungsseminar war so schön, dass ich viele Personen, die ich dort kennengelernt habe, direkt besuchen musste! Durch das 9€ Deutschland-Ticket, womit man überall für nur 9€ einen ganzen Monat lang mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln reisen kann, konnte ich es so richtig ausnutzen! Als erstes war ich bei einer Weinprinzessin in Freyburg, Sachsen-Anhalt, danach für eine kleine Wandertour in Oberbayern, dann in der Nähe vom Truppenübungsplatz in Grafenwöhr, noch in Berlin und sogar noch ein zweites mal bei der Weinprinzessin im schönen kleinen Freyburg an der Unstrut. Natürlich aufgeteilt auf mehrere Wochen und nicht alles am Stück. Dort habe ich überall PPPler, getroffen die ich im Vorbereitungsseminar kennengelernt habe. Die Bilder zu allen seht ihr unten. 

An den paar Treffen allein sieht man, dass das PPP mehr als nur ein Auslandsjahr ist. Durch die deutschen und amerikanischen Freundschaften, die sich vor und während dem Jahr in den USA bilden und dem Alumni-Verein, dem man nach dem offiziellen Programm noch beitreten kann, hat sich über die bisher 39 Jahre eine riesen Familie entwickelt, die weiter und weiter wächst! 

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Angenommen und Vorbereitung

Am 14.02.2022 habe ich die E-Mail bekommen, in der die Bestätigung zur Teilnahme am Programm stand. Yay! Nach Bewerbungsende im Oktober 2021, einem Einzel- und Gruppengespräch mit der zuständigen Organisation Cultural Vistas im November und einem Vorstellungsgespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Tobias Winkler im Januar, habe ich es endlich geschafft! Ich wurde nominiert am PPP Teilzunehmen und bin offiziell dabei.

Die Vorbereitungsphase ging also los. Angefangen hat es im Mai mit dem Vorbereitungsseminar im Schloss Schney in Lichtenfels, auf dem ich schon 24. andere PPPler (1. Bild) kennengelernt habe und wir dort schon so richtig auf das Auslandsjahr eingestimmt wurden. Vom Autokauf, über Versicherungen, bis hin zur Gastfamilie wurde alles besprochen. Diese eine Woche war unbeschreiblich schön, es gab keine Probleme und nur gute Laune! Schade das es nur eine Woche war : )

Der nächste Termin war der Visumsantrag. Mit 16 Stipendiat:innen (2. Bild) haben wir uns in München getroffen und bei einem Gruppentermin unser Visum erfolgreich beantragt. 

Zwischen, vor und nach den beiden Treffen gab es immer wieder Infoabende auf Zoom bei denen es um verschiedenste Dinge ging: tagesaktuelle Themen in den USA, amerikanischen Geschichte, wie und was man am besten in den Koffer packt.

Ganz schön viel Aufwand, so eine Vorbereitung für ein Jahr! Währenddessen läuft der Countdown zum Abflug am 9. August und die Platzierungen werden schon an viele Teilnehmer:innen bekannt gegeben.

Kleine Sidenote:
Das Programm ist vom Bundestag gesponsort, weswegen jede Bewerbung die es in die 3. Runde schafft einem Bundestagsabgeordneten vorgelegt wird, welche:r sich dann zwischen diesen entscheidet und schlussendlich der Pate/die Patin des ausgewählten Bewerbers wird.

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